1967 bis 1969 (2)

Juli 1968

Dienstplan vom 08.-13.07.1968:

Übung Waldlager. Näheres regelt ein besonderer Befehl.

Kurzfristig wurde der normale Dienstplan geändert und eine Art Durchschlageübung mit Biwak befohlen. Dies bedeutete als Erstes einen Anmarsch von ca. 40 km in den Übungsraum Hürben-Eselsburg. Wer am Zielort noch keine Blasen an den Füßen hatte, war zumindest hundemüde.

Unter Leitung des Einzelkämpfers OLt Jakob Stammel lernten die Soldaten den feldmäßigen Aufbau eines Kompanie-Biwakraumes, Anlegen von Feuern und Ernährung aus der Natur (Schnecken und Frösche, Spitzwegerich und Sauerampfer für Salate).

Für die abendliche musikalische Unterhaltung sorgten Fhr Keuth und der Gefr. Altdorf.

Nach Einbruch der Dunkelheit wurde die Kompanie in Gruppen aufgeteilt und zu einem Orientierungsmarsch losgeschickt. Wenn auch um einiges verspätet, es kamen alle Gruppen wieder zurück.

Am letzten Abend dann der Manöverball. Die Gemeinde Herbrechtingen gab die Erlaubnis, dass man mittels eines Lautsprecherwagens die Bevölkerung in den umliegenden Gemeinden zu diesem einladen durfte. Denkste, - die Rechnung war ohne den Wirt (Landratsamt) gemacht. Der Lautsprecherwagen wurde von der Polizei aufgehalten und den Soldaten die Fortsetzung verboten. Das Landratsamt als oberste Verwaltungsbehörde hatte dazu keine Genehmigung erteilt.

Der Abend wurde trotzdem ein großer Erfolg. Und wer sich bis 2300 Uhr noch nicht „beweibt“ hatte, war selbst schuld.

HFw Lutz beim Anlegen eines Kochfeuers



OLt Stammel und SU Schwägerl beim Zubereiten eines Brotteiges



Schlachten von Weinbergschnecken



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